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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGBs)

Allgemeine Geschäftsbedingungen

der Alfermann Videoproduktion

 

Inhaber: Maximilian Alfermann

An der Ziegelei 1, 49377 Vechta

Telefon: 015161266867

E-Mail: info@alfermannvideoproduktion.de

Web: alfermannvideoproduktion.de

Steuernummer: 68/101/02837

USt-IdNr.: DE366236873

 

Stand: April 2026


 

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden „AGB“) gelten für alle Verträge zwischen Maximilian Alfermann, geschäftlich tätig unter der Bezeichnung „Alfermann Videoproduktion“ (im Folgenden „Anbieter“), und seinen Auftraggebern (im Folgenden „Auftraggeber“) über die Erstellung von Websites sowie zugehörige Hosting-, Pflege- und Wartungsleistungen.

(2) Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen im Sinne von § 14 BGB. Mit Verbrauchern im Sinne von § 13 BGB werden keine Verträge geschlossen.

(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich in Textform zugestimmt.

(4) Diese AGB gelten auch für alle künftigen Geschäftsbeziehungen mit dem Auftraggeber, ohne dass es einer erneuten Einbeziehung bedarf.

§ 2 Vertragsschluss

(1) Angebote des Anbieters sind freibleibend, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind. Innerhalb der im Angebot genannten Bindungsfrist gelten Angebote als verbindlich.

(2) Der Vertrag kommt durch die Annahme des Angebots durch den Auftraggeber zustande. Eine Annahme in Textform, insbesondere per E-Mail, ist ausreichend.

(3) Inhalt und Umfang der vertraglichen Leistungen ergeben sich aus dem schriftlichen Angebot des Anbieters in Verbindung mit diesen AGB. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.

§ 3 Leistungen: Website-Erstellung

(1) Soweit der Anbieter die einmalige Erstellung einer Website schuldet, handelt es sich um einen Werkvertrag im Sinne der §§ 631 ff. BGB.

(2) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot. Im Standardumfang sind enthalten:

a) eine Multi-Page-Website auf Basis einer dem Auftraggeber zuvor gezeigten Vorschau,

b) Anpassung von Logo, Bildern, Texten, Kontaktdaten und Öffnungszeiten gemäß den vom Auftraggeber gelieferten Inhalten,

c) eine Korrekturschleife für Texte und Bildauswahl,

d) Integration eines Kontaktformulars in einer DSGVO-konformen Grundkonfiguration,

e) Vorbereitung von Impressum und Datenschutzerklärung auf Basis der vom Auftraggeber gelieferten Angaben,

f) eine SEO-Grundausstattung (Title-Tags, Meta-Beschreibung, Sitemap),

g) Lieferung als komplettes Dateipaket (HTML, CSS, JavaScript, Bilder) per Download-Link.

(3) Nicht enthalten sind, soweit im Angebot nicht ausdrücklich abweichend vereinbart:

a) Texterstellung,

b) Logo-Design oder Bildbearbeitung über die einfache Skalierung hinaus,

c) Foto-Shootings vor Ort,

d) der Einbau auf einem Server oder bei einem Hosting-Anbieter,

e) Hosting, Domain-Registrierung oder Domain-Verwaltung,

f) Inhaltsänderungen nach Auslieferung,

g) Wartung, Sicherheits-Updates oder technische Pflege nach Auslieferung.

(4) Mit Auslieferung der Website-Dateien geht die Verantwortung für Betrieb, Hosting, Sicherheit, Aktualisierung und Inhalte vollständig auf den Auftraggeber über, sofern nicht zusätzlich das Service-Paket nach § 4 gebucht wurde.

§ 4 Leistungen: Service-Paket

(1) Soweit der Auftraggeber zusätzlich das „Service-Paket“ bucht, erbringt der Anbieter die folgenden laufenden Leistungen für die Dauer der Vertragslaufzeit:

a) Bereitstellung von Hosting auf einem Server in Deutschland,

b) Verwaltung der Domain einschließlich Registrierung oder Umzug sowie Verlängerung,

c) Bereitstellung eines SSL-Zertifikats,

d) regelmäßige technische Wartung und Sicherheitsupdates,

e) bis zu drei kleinere Inhaltsänderungen pro Vertragsjahr (etwa Anpassung von Öffnungszeiten, Preisen, einzelnen Texten oder Bildern) im Umfang von je maximal 30 Minuten,

f) Erreichbarkeit für Anfragen per E-Mail werktags (Montag bis Freitag, ausgenommen gesetzliche Feiertage am Sitz des Anbieters) mit einer Reaktionszeit von 48 Stunden,

g) Backup-Verwaltung.

(2) Der Anbieter schuldet eine Verfügbarkeit der gehosteten Website von 99 % im Jahresmittel. Geplante Wartungsfenster, Ausfälle aufgrund höherer Gewalt sowie Störungen außerhalb des Verantwortungsbereichs des Anbieters (insbesondere beim Hosting-Subunternehmer, bei DNS-Diensten oder beim Internet-Zugang des Auftraggebers oder Dritter) sind hiervon ausgenommen.

(3) Nicht im Service-Paket enthalten sind insbesondere:

a) die Erstellung neuer Unterseiten oder umfangreichere Umbauten der Website,

b) Inhaltsänderungen, die den Umfang gemäß Absatz 1 lit. e überschreiten,

c) externe Dienste und Drittanbieter-Tools (etwa Werbeschaltungen, Social-Media-Kampagnen, Buchungssysteme),

d) Tätigkeiten, die durch fehlerhafte Eingriffe des Auftraggebers oder von ihm beauftragter Dritter erforderlich werden.

(4) Über den Umfang von Absatz 1 hinausgehende Leistungen werden, soweit nichts anderes vereinbart ist, gesondert nach Aufwand zum jeweils gültigen Stundensatz des Anbieters in Rechnung gestellt. Der jeweils gültige Stundensatz wird auf Anfrage mitgeteilt.

§ 5 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

(1) Der Auftraggeber stellt dem Anbieter alle für die Leistungserbringung erforderlichen Inhalte rechtzeitig und in geeigneter Form zur Verfügung. Hierzu zählen insbesondere Texte, Bilder, Logos, Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Angaben für Impressum und Datenschutzerklärung sowie, soweit erforderlich, Zugangsdaten für Hosting- und Domain-Konten.

(2) Der Auftraggeber sichert zu, dass er an sämtlichen von ihm gelieferten Inhalten (insbesondere Bildern, Logos, Texten und Markenzeichen) über die für die Verwendung auf der Website erforderlichen Rechte verfügt. Er stellt den Anbieter insoweit von Ansprüchen Dritter, einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung, auf erstes Anfordern frei.

(3) Der Auftraggeber ist verantwortlich für die inhaltliche Richtigkeit und rechtliche Zulässigkeit von Impressum, Datenschutzerklärung und sonstigen rechtlich relevanten Pflichtangaben. Der Anbieter erstellt entsprechende Texte ausschließlich auf Basis der Angaben des Auftraggebers und übernimmt keine eigenständige rechtliche Prüfung.

(4) Verzögerungen, die aus unterlassener oder verspäteter Mitwirkung des Auftraggebers resultieren, gehen zu dessen Lasten. Vereinbarte Liefertermine verschieben sich entsprechend. Die Vergütungspflicht des Auftraggebers bleibt unberührt.

(5) Korrekturwünsche im Rahmen der vereinbarten Korrekturschleife sind in zusammengefasster Form in Textform zu übermitteln. Über den vereinbarten Umfang hinausgehende Korrekturen werden gesondert nach Aufwand vergütet.

§ 6 Preise und Zahlung

(1) Es gelten die im Angebot ausgewiesenen Preise. Sämtliche Preise verstehen sich in Euro zuzüglich der jeweils gesetzlichen Umsatzsteuer.

(2) Die Vergütung für die Website-Erstellung ist nach Auftragsbestätigung vollständig im Voraus zu entrichten (Vorkasse). Die Lieferung der Website-Dateien erfolgt erst nach vollständigem Zahlungseingang.

(3) Die Vergütung für das Service-Paket ist jährlich im Voraus zur Zahlung fällig. Die Aktivierung der Leistungen aus dem Service-Paket erfolgt nach Eingang der ersten Jahresrechnung.

(4) Rechnungen sind innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zur Zahlung fällig.

(5) Befindet sich der Auftraggeber mit der Zahlung im Verzug, ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu berechnen sowie eine Verzugspauschale gemäß § 288 Abs. 5 BGB von 40 Euro zu fordern. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens bleibt vorbehalten.

(6) Während eines Zahlungsverzugs ist der Anbieter berechtigt, eigene Leistungen, insbesondere das Hosting im Rahmen des Service-Pakets, nach vorheriger Ankündigung mit angemessener Frist vorübergehend einzustellen. Die Vergütungspflicht des Auftraggebers bleibt während dieser Zeit unberührt.

(7) Eine Aufrechnung durch den Auftraggeber ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenforderungen zulässig. Ein Zurückbehaltungsrecht steht dem Auftraggeber nur wegen Forderungen aus demselben Vertragsverhältnis zu.

§ 7 Lieferung, Abnahme, höhere Gewalt

(1) Die im Angebot genannte Lieferzeit beginnt mit dem späteren der beiden folgenden Zeitpunkte: dem vollständigen Zahlungseingang und der vollständigen Bereitstellung der vom Auftraggeber zu liefernden Inhalte gemäß § 5.

(2) Die Auslieferung der Website-Dateien erfolgt durch Bereitstellung eines Download-Links per E-Mail an die vom Auftraggeber benannte Adresse.

(3) Der Auftraggeber ist verpflichtet, das gelieferte Werk unverzüglich zu prüfen. Erklärt der Auftraggeber innerhalb von 14 Kalendertagen nach Bereitstellung des Download-Links keine Abnahme und macht er innerhalb dieser Frist auch keine Mängel in Textform geltend, gilt das Werk als abgenommen, sofern der Anbieter den Auftraggeber bei Bereitstellung auf diese Folge ausdrücklich hingewiesen hat. Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.

(4) Mit Inbetriebnahme der Website durch den Auftraggeber oder einen von ihm beauftragten Dritten gilt die Abnahme jedenfalls als erklärt.

(5) Der Anbieter haftet nicht für Verzögerungen oder Leistungsausfälle aufgrund höherer Gewalt oder vergleichbarer, vom Anbieter nicht zu vertretender Ereignisse, insbesondere Streik, Aussperrung, behördliche Anordnungen, Pandemien, Ausfälle wesentlicher Vorlieferanten, Energie- oder Telekommunikationsausfälle. Vereinbarte Termine verschieben sich um die Dauer der Beeinträchtigung zuzüglich einer angemessenen Anlaufzeit.

§ 8 Nutzungsrechte

(1) Soweit der Anbieter im Rahmen seiner Leistungen urheberrechtlich geschützte Werke (insbesondere Quellcode, Layout, Designentwürfe) erstellt, verbleiben sämtliche Rechte zunächst beim Anbieter.

(2) Mit vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung räumt der Anbieter dem Auftraggeber ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Recht zur Nutzung der ausgelieferten Website auf einer dem Auftraggeber zuzuordnenden Domain ein.

(3) Der Auftraggeber ist berechtigt, die ausgelieferten Dateien für eigene Zwecke zu modifizieren. Eine Weitergabe der ausgelieferten Dateien oder von Teilen davon an Dritte zur eigenständigen Nutzung außerhalb des eigenen Geschäftsbetriebs des Auftraggebers ist ohne vorherige Zustimmung des Anbieters in Textform untersagt.

(4) Bis zur vollständigen Bezahlung sind sämtliche Nutzungs- und Verwertungshandlungen, insbesondere die Veröffentlichung der Website auf einem öffentlich zugänglichen Server, untersagt (Eigentumsvorbehalt).

(5) Der Anbieter ist berechtigt, den Auftraggeber sowie die erstellte Website unter Nennung des Firmen- oder Handelsnamens als Referenz auf der eigenen Website und in eigenen Werbematerialien zu nennen, soweit der Auftraggeber dem nicht in Textform widerspricht.

§ 9 Gewährleistung

(1) Für die Erstellung der Website gelten die werkvertraglichen Mängelrechte der §§ 633 ff. BGB mit den nachfolgenden Maßgaben.

(2) Maßgeblich für die Beschaffenheit der Website ist der im Angebot beschriebene Leistungsumfang in Verbindung mit der dem Auftraggeber vor Vertragsschluss gezeigten Vorschau. Eine Beschaffenheitsgarantie wird nur übernommen, soweit eine Eigenschaft ausdrücklich in Textform als Garantie bezeichnet wird.

(3) Der Anbieter schuldet die Funktionsfähigkeit der Website in den zum Zeitpunkt der Auslieferung gängigen Versionen der Browser Google Chrome, Mozilla Firefox, Apple Safari und Microsoft Edge in jeweils der aktuellen sowie der unmittelbar vorhergehenden Hauptversion.

(4) Bei Mängeln hat der Anbieter zunächst das Recht zur Nacherfüllung. Schlägt die Nacherfüllung zweimal fehl, ist sie unzumutbar oder verweigert der Anbieter sie ernsthaft und endgültig, kann der Auftraggeber nach seiner Wahl die Vergütung mindern oder vom Vertrag zurücktreten.

(5) Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche aus der Website-Erstellung beträgt zwölf Monate ab Abnahme. Hiervon unberührt bleiben gesetzlich zwingende längere Verjährungsfristen, insbesondere bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, arglistig verschwiegenen Mängeln sowie bei Verletzungen von Leben, Körper oder Gesundheit.

(6) Nimmt der Auftraggeber oder ein von ihm beauftragter Dritter Änderungen an der ausgelieferten Website vor, entfällt die Mängelhaftung des Anbieters für die geänderten Bereiche, soweit der Auftraggeber nicht nachweist, dass der Mangel nicht auf der Änderung beruht.

§ 10 Haftung

(1) Der Anbieter haftet uneingeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für vorsätzliches und grob fahrlässiges Verhalten sowie nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes.

(2) Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf, ist die Haftung des Anbieters bei einfacher Fahrlässigkeit auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Eine darüber hinausgehende Haftung des Anbieters für einfache Fahrlässigkeit, insbesondere für mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn und ausgebliebenen Umsatz, ist ausgeschlossen.

(4) Der Anbieter haftet nicht für den Verlust von Daten, soweit der Schaden bei ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Auftraggeber nicht eingetreten wäre. Dem Auftraggeber obliegt es, eigene Sicherungskopien anzufertigen, soweit der Anbieter nicht im Rahmen des Service-Pakets ausdrücklich die Backup-Verwaltung übernommen hat.

(5) Der Anbieter haftet nicht für die rechtliche Zulässigkeit der vom Auftraggeber gelieferten Inhalte sowie nicht für die inhaltliche Richtigkeit von Impressum und Datenschutzerklärung, soweit deren Inhalt aus den Angaben des Auftraggebers übernommen wurde.

(6) Hat der Auftraggeber kein Service-Paket gebucht und betreibt die Website auf eigenen oder von ihm beauftragten Drittservern, haftet der Anbieter nicht für Störungen, Datenverluste oder Sicherheitsvorfälle, die im Verantwortungsbereich des Auftraggebers oder seines Hosting-Dienstleisters eintreten.

(7) Die Haftung des Anbieters ist der Höhe nach pro Schadensfall auf den Auftragswert des betroffenen Vertrags begrenzt, im Falle des Service-Pakets auf die für das laufende Vertragsjahr vereinbarte Jahresvergütung. Diese Begrenzung gilt nicht in den Fällen des Absatz 1.

(8) Schadensersatzansprüche gegen den Anbieter verjähren, soweit gesetzlich zulässig, in zwölf Monaten ab dem Zeitpunkt, in dem der Anspruch entstanden ist und der Auftraggeber Kenntnis von den anspruchsbegründenden Umständen erlangt hat oder grob fahrlässig nicht erlangt hat. Gesetzlich zwingende längere Fristen bleiben unberührt.

§ 11 Service-Paket: Vertragslaufzeit, Kündigung, Preisanpassung

(1) Das Service-Paket wird mit einer Mindestlaufzeit von zwölf Monaten ab Aktivierung abgeschlossen.

(2) Der Vertrag verlängert sich um jeweils weitere zwölf Monate, soweit er nicht von einer der Parteien mit einer Frist von drei Monaten zum Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit in Textform gekündigt wird.

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Auftraggeber trotz Mahnung mit der Zahlung von mehr als einer Monatsrate in Verzug ist oder wesentlich gegen seine Mitwirkungspflichten verstößt.

(4) Der Anbieter ist berechtigt, die Vergütung für das Service-Paket zu Beginn jeder Verlängerungslaufzeit anzupassen. Eine Erhöhung wird dem Auftraggeber spätestens drei Monate vor Beginn der Verlängerungslaufzeit in Textform angekündigt. Übersteigt die angekündigte Erhöhung 5 % der zuletzt gezahlten Jahresvergütung, ist der Auftraggeber berechtigt, den Vertrag innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Ankündigung zum Ende der laufenden Vertragslaufzeit in Textform zu kündigen.

(5) Nach Ende des Service-Pakets stellt der Anbieter dem Auftraggeber für einen Zeitraum von 30 Kalendertagen die Möglichkeit zum Export der gehosteten Daten zur Verfügung. Anschließend ist der Anbieter zur Löschung der Daten berechtigt und nach Maßgabe der DSGVO gegebenenfalls verpflichtet.

(6) Domains, die im Auftrag des Auftraggebers verwaltet werden, sind nach Vertragsende auf den Auftraggeber oder einen von ihm benannten Dritten zu übertragen. Der hierfür erforderliche Aufwand wird gesondert nach Aufwand abgerechnet.

§ 12 Datenschutz

(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften, insbesondere der DSGVO und des BDSG. Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung des Anbieters, abrufbar unter alfermannvideoproduktion.de.

(2) Soweit der Anbieter im Rahmen des Service-Pakets personenbezogene Daten von Endnutzern oder Kunden des Auftraggebers im Auftrag des Auftraggebers verarbeitet, schließen die Parteien einen separaten Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO ab. Der Auftragsverarbeitungsvertrag wird Bestandteil des Vertrags zwischen den Parteien.

§ 13 Schlussbestimmungen

(1) Änderungen und Ergänzungen dieser AGB sowie des Vertrags zwischen den Parteien bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Textformerfordernisses.

(2) Auf das Vertragsverhältnis findet ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) Anwendung.

(3) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertrag ist, soweit der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, der Sitz des Anbieters in Vechta. Der Anbieter ist berechtigt, den Auftraggeber auch an dessen allgemeinem Gerichtsstand zu verklagen.

(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt diejenige wirksame und durchführbare Regelung, die dem mit der ungültigen Bestimmung verfolgten wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt. Entsprechendes gilt für etwaige Regelungslücken.

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